Wer kennt sie nicht: die Momente, in denen wir uns traurig, einsam oder niedergeschlagen fühlen? Solche Stimmungstiefs gehören zu unserem Leben. Was aber, wenn diese Stimmungstiefs größer werden und wir unser Selbstvertrauen ganz und gar verlieren, nicht mehr schlafen können, wir die Freude und das Interesse an beinahe allen Dingen verlieren, ängstlich und nervös sind, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle empfinden, häufig unter Kopfschmerzen oder Magenproblemen leiden, uns nicht mehr konzentrieren können? Diese Symptome lassen auf eine depressive Erkrankung schließen.
Depressionen sind eine ernsthafte, in manchen Fällen auch lebensgefährliche Krankheit. Die Betroffenen brauchen in jedem Fall professionelle Hilfe. Die Erkrankung muss zunächst von einem erfahrenen Arzt erkannt und dann ärztlich oder psychotherapeutisch behandelt werden. Anders als bei einem Beinbruch lässt sich eine Depression im Allgemeinen nicht auf eine einzelne Ursache zurückführen. Meist sind verschiedene Faktoren beteiligt, die erst im Zusammenspiel eine Depression entstehen lassen. Für den Erkrankten ist bei der Behandlung vor allem eins wichtig: Eine Depression kann, auch im Alter, vom Arzt vielfach mit großem Erfolg behandelt werden. Dabei kommen im Wesentlichen zwei Behandlungsformen zum Einsatz. Die Therapie mit Arzneimitteln und die Psychotherapie.
Die Referentin informiert, wie Depressionen erkannt und behandelt werden können und an wen sich ratsuchende Betroffene mit ihren Problemen wenden können.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, dem Referenten Fragen zu stellen.
Dieser Vortrag findet in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg statt.
5,00 € Online-Anmeldung unter www.vhs-g.de bis einschließlich 02.11.2026 möglich, danach nur noch Abendkasse
8,00 € Abendkasse
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