"Klein-Paris" im Alb-Donau-Kreis: Orts- und Kirchenführung in Oberdischingen

Anmeldung ab 9.9.2019 möglich!

Kursnr.
19WGO096
Beginn
So., 18.08.2019,
14:00 - 15:30 Uhr
Dauer
1 Termin
Gebühr
freiwillige Spende an den Museumsverein Oberdischingen (inkl. MwSt.)
Einer der markantesten Orte an der Oberschwäbischen Barockstraße ist Oberdischingen. Graf Franz Ludwig Schenk von Castell baute das Dorf aus und machte es zu einer kleinen Residenzstadt, die im Volksmund bald "Klein-Paris" genannt wurde. Der Schlossplatz mit Kanzleigebäude und die Herrengasse mit Häusern im französischen Mansardstil zeugen noch heute von der einstigen Pracht. Auf der Südseite des Schlossplatzes steht die Pfarrkirche zum Hl. Namen Jesu, genannt "Schwäbisches Pantheon". Die Kuppelkirche wurde im klassizistischen Stil nach dem Vorbild des Pantheons in Rom errichtet.
1788 ließ der Graf ein Zuchthaus einrichten, was ihm den Beinamen "Malefizschenk" oder Henkersgraf einbrachte und zum bekanntesten Strafverfolger Oberschwabens machte.
Legendär dürfte 1770 die Brautfahrt der Marie-Antoinette durch Oberdischingen gewesen sein. Zu Ehren der künftigen Gemahlin des französischen Königs Ludwig XVI. und zur Begrüßung des "schönsten Brautzuges" wurde die Kastanienallee in Oberdischingen angelegt.

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